Editor’s Letter: Hi, 2016!

by Bliing Content Team 0

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Ihr Lieben, da bin ich wieder! Zwei Wochen Urlaub sind vorüber und ich habe in Singapur und auf Bali die nötige Kraft getankt, um mit 2015 abzuschliessen, das Jahr ordentlich Revue passieren zu lassen und mich innerlich auf alles Neue einzustellen. Seit heute bin ich zurück im Büro bei Lexi und Laura, die hier mit den schönsten Beiträgen die Stellung gehalten haben und auf die ich mich am meisten gefreut habe – ansonsten sind mir die graue Berliner Suppe und der Temperaturunterschied von 30 Grad nicht so ganz geheuer.

Bevor ich all die schönen Erlebnisse mit euch teile und meine Reisetagebücher schreibe, gibt es heute aber noch einen Editor’s Letter für euch: Was für 2016 geplant ist und was es Neues auf Journelles gibt, lest ihr jetzt!

Vorsätze?

Journelles ist ein Blogazine (da erzähl ich euch gleich zu Beginn ganz was Neues…), sprich ein Blog mit Magazin-Charakter. Es ist vor allem aber mein persönliches Baby, das ich vor rund drei Jahren ins Leben gerufen habe, das wächst und gedeiht und sich mit all den Inhalten beschäftigt, die mir auch persönlich Freude bereiten und meinen Geschmack widerspiegeln. Es ist unabdingbar mit mir als Person verknüpft, was ihr immer wieder an unserer Themenwahl und der Herangehensweise seht. Mir fällt es manchmal schwer, sehr persönliche Geschichten zu erzählen, während wir gleichzeitig seriösen Content produzieren – das Gleichgewicht zwischen News und subjektiven Erlebnissen zu halten ist immer eine Herausforderung. Schon letztes Jahr habe ich mir vorgenommen, neben Outfit- oder Urlaubspostings persönliche Kolumnen zu schreiben, aber am Ende fehlte mir dann doch die Zeit. Oder vielmehr der Zugang, mir nichts dir nichts aus dem Nähkästchen zu plaudern. Wie viel Spaß das machen kann (besonders, eine ganz andere Seite von sich zu zeigen), offenbarte mir der Snapchat-Test Ende Oktober. Seitdem bin ich am Ball geblieben und begeistert von dem direkten Feedback!

Insofern gilt auch in diesem Jahr: Mehr Persönliches, mehr Kolumnen, instagram-Zusammenfassungen und mehr LiebLinks. Auch unsere Kategorie „Gesprächsstoff“ muss unbedingt wiederbelebt werden. Habt ihr Anregungen für Themen? Dann her damit.

Kollaborationen und bezahlte Inhalte

Wie man mit einem Blog wie diesem Geld verdient, habe ich euch ja schon mal erzählt. Und euch auch meinen persönlichen Weg in die Selbstständigkeit erklärt. Bezahlte Inhalte sind Teil dieses Konstrukts und ich schaue sehr stolz auf großartige Kooperationen in den letzten drei Jahren zurück. Mein Credo: Würde ich über die Marke auch berichten, wenn die Content-Generierung ohne Bezahlung stattfindet? Daher sagen wir tagtäglich zahlreiche und zumeist bestens bezahlte Kooperationen ab. Automarken, Highstreet-Retailer, Kaffeefirmen, Beauty-Riesen: Was nicht passt, wird abgelehnt. Aus diesem Grund lest ihr hier zu 95 Prozent Beiträge, die nicht bezahlt wurden.

Ich war schon immer sehr vorsichtig, was die Partnerschaften mit Marken angeht und muss persönlich voll dahinter stehen. Für 2016 nehme ich mir – wie eigentlich jedes Jahr -erneut vor, noch besser und gewählter Kollaborationen einzugehen, die von langfristiger Natur sind.

Vor allem möchte ich keine Kollaborationen mehr machen (auch unbezahlte), die zwar mega fett aussehen (super Label, glänzend fürs Portfolio!), aber in der Kommunikation ein totaler pain in the ass sind. Wenn ich das mal so frei sagen darf.

Wieso ich euch das erzähle? Weil ich davon überzeugt bin, dass Transparenz und meine ehrliche Meinung noch immer die wichtigste Währung für dieses Blogazine sind. Und es mir und dem Team daher ein Anliegen ist, weiterhin stark darauf achten, euch nur die spannendsten und schönsten Themen zu präsentieren. Unabhängig von jedem schnell verdienten Euro.

…Zen…

Stress? Hatte ich im vergangenen Jahr viel zu viel. Den mache ich mir im Endeffekt selbst, aber den lasse ich mir auch sehr gern machen. Von PR-Agenturen, von Kunden, Labels, Lesern, unendlich vielen Email-Anfragen, von zu viel „nach rechts und links schauen“. Je mehr ich probiere, es allen Recht zu machen, desto weniger gefällt mir das Ergebnis.

Vielleicht werde ich auch einfach älter und stelle langsam fest, dass für mein Privatleben alles wichtiger ist als beruflicher Erfolg – ich mein persönliches Glück bislang aber ausschliesslich an dem Aufstieg auf meiner persönlichen Karriereleiter fest gemacht habe. Das ist einerseits gut, denn es treibt mich an, weiterhin fleissig zu sein und mir ständig neue Dinge zu überlegen. Andererseits freue ich mich überhaupt nicht über Meilensteine und hetze immer dem „next big thing“ nach, ohne mal zu realisieren, wie toll gerade alles ist.

Ab sofort möchte ich nicht mehr hetzen und hoffen, dass alles NOCH geiler wird. Es IST nämlich schon geil. Eine Portion Zen wünsch ich mir für mich: Wenn ich auf Bali eines besonders geliebt habe, dann war es die unendliche Ausgeglichenheit der Einheimischen. Freundliche Gelassenheit, Ruhe. Stress ist dort ein Fremdwort und das habe ich mir versucht einzubläuen, während ich glückselig aufs Meer starrte, mit dem Wind im Haar, der tropischen Hitze im Nacken und einem Tränchen im Augenwinkel.

Feedback

Der Dezember und Weihnachten waren so wild und anstrengend, dass ich mich noch gar nicht für all das Feedback und eure Kommentare bedanken konnte. Zum Beispiel für die Komplimente im Outfit-Rückblick. Oder eure Vorschläge für neue JOUUR.-Designs! Je mehr Interaktion, desto mehr Spaß macht das alles. Und das gilt eben nicht nur für instagram und Snapchat, sondern vor allem für das Medium Blog, das ihr extra ansteuert – in Zeiten, in denen schnelles Bilder scrollen und Headlines lesen so selbstverständlich geworden sind, ist es das grösste Gut (und ganz schöner Luxus), ernsthaft gelesen zu werden. Ihr kennt mich manchmal besser als ich mich selbst! Bleibt bitte so toll <3.

xo, Jessie

PS: Mein Mantel ist von Asos.

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