nanoleaf Aurora im Test: LED-Beleuchtung für Design-Liebhaber

by Bliing Content Team 0

nanoleaf-aurora-installation-montage

Wer unseren Blog regelmäßig verfolgt, der hat vom Hersteller nanoleaf bereits schon öfter gehört. In Verbindung mit Kickstarter hat das ehemalige Startup, das sich auf smarte Lichtlösungen spezialisiert hat, bereits mehrmals überzeugen können. Eine smarte Glühbirne mit dem Namen nanoleaf Bloom konnte bereits im Smart Home untergebracht werden – derzeit findet man sie unter dem Suchbegriff nanoleaf one. Mit unserem Testbericht zu nanoleaf Aurora führen wir nun aus, was wir in diesem Beitrag bereits angefangen haben.

aurora mit verpackung

Wer großen Wert auf Entspannung und Wohlbefinden legt, der will auch Zuhause für die richtige Beleuchtung sorgen. Preiswerte LED-Birnen, die in verschiedenen Farben leuchten können, gibt es bereits unzählige auf dem Markt. Mit dem nanoleaf Aurora bringt das ehemalige Startup nun ein Produkt auf den Markt, welches es so noch nicht gegeben hat. So ist Aurora durch dreieckige LED-Panels geprägt, die mittels 3M-Klebeschicht an fast jeder Oberfläche halten, sogar kopfüber – die Steuerung mit dem Smartphone rundet das Smart Home Erlebnis ab.

Doch nun beginnen wir mit der Verpackung. Diese ist schlicht hell gehalten und erzeugt auf der Front bereits eine gute Vorstellung von Aurora selbst und wie die einzelnen Panels miteinander verbunden werden. Schnell spinnt man sich im Kopf eigene Muster und Formen zurecht, die im eigenen Wohnzimmer gut aussehen würden. Die Verpackung ist problemlos geöffnet und man blickt direkt auf die neun dreieckigen Panels, die die eigentliche LED-Technik beinhalten. Des Weiteren findet man ein Netzteil vor und neu Verbindungsstücke, um die Panels miteinander koppeln zu können. Zur Montage werden noch 28 Stück doppelseitiges Klebeband in Form von 3M-Klebeschichten mitgeliefert.

nanoleaf Aurora – welche Form ist die beste?

Nachdem wir alles aus der Verpackung genommen hatten, war der nächste Schritt sich auf eine Form zu festzulegen, die es dann an die Wand zu kleben galt. Der Hersteller legt dem Set eine kleine Anleitung bei, die auch Vorschläge für Formen beinhaltet, um den Kunden etwas an die Hand zu nehmen. Uns hat das gut gefallen und wir haben direkt eine passende Form gefunden, um nanoleaf über dem Sofa im Wohnzimmer in Szene zu setzen. Welche Form nun die beste ist, musst wohl jeder für sich selbst entscheiden. Nun haben wir alle Panels mit den mitgelieferten Verbindungsstücken zusammengesteckt und die Panels mit den doppelseitigen 3M-Klebepads versorgt. Diese Arbeit verlief total reibungslos und die Kleber waren einfach anzubringen.

nanoleaf aurora installation montage

Jetzt musste das Ganze nur noch an die Wand. Auch hier verlief alles ohne Probleme. Durch die Verbindungsstücke und die Klebeschichten, die wir extra auch zwischen den jeweiligen Panels befestigt hatten, war das Gestell relativ stabil und konnte einfach an die Wand geklebt werden. Da wir zu zweit waren konnte man Aurora mit einer Wasserwaage noch austarieren und waagerecht anbringen. Nun war auch dieser Schritt geschafft und man konnte das Power-Modul, das auch mit dem gewohnten Verbindungsstück daherkommt, an nanoleaf Aurora anbringen. Alles in allem war die Montage von Aurora in unserem Test einwandfrei machbar und für Laien gut zu bewerkstelligen.

Der erste Eindruck von Aurora und der nanoleaf-App

Nachdem das Power-Modul an das Stromnetz angeschlossen wurde leuchtete Aurora hell in weißen Farben auf. Man konnte sich nun mit dem Gadget verbinden und im Smart Home einwählen. Mit Apple’s Home Kit war das Ganze auch kein Problem; die eigene App von nanoleaf fand unterstützenden Charakter und war einfach zu verstehen. Durch den Verbindungsvorgang wurde man ausführlich und dennoch zügig geleitet – alle Fragen wurden geklärt und die Funktion der App sowie der Panels wurde gut vermittelt. Die Apo ist sowohl für iOS als auch für Android-Smartphones verfügbar.

Nanoleaf Smarter-Reihe (Kostenlos, App Store) →

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Mit dem Smartphone kann man nun verschiedene Set-Ups festlegen, die voreingestellt waren, oder man übt sich selbst in Kreativität und entwirft eigene Kreationen. Auch hier haben wir Gefallen gefunden, müssen jedoch gestehen, dass die vorgegebenen Atmosphären sehr eindrucksvoll sind und die meiste Zeit in Betrieb waren. Mit zwei Knöpfen am Power-Modul selbst kann man Aurora auch steuern, so haben auch Menschen, ohne Smart Home oder Internet Spaß an nanoleaf Aurora.

nanoleaf aurora powermodul

Während der obere Knopf das Gadget aus- und wieder einschaltet, kann man mit dem unteren Button die Atmosphären und Sets wechseln. Hier stehen dem Anwender viele verschiedenen Modi zu Verfügung, so das wirklich für jeden und jede Situation etwas Passendes dabei ist. Hält man den unteren Knopf länger gedrückt kann man auch die Intensität der Leuchtkraft regulieren, mit der App geht das jedoch entspannter und schneller von der Hand. Insgesamt gefällt uns die Bedienung sehr gut – für weniger technik-affine Nutzer ist nanoleaf Aurora auch gut nutzbar.

Wo wir eben von der Leuchtkraft gesprochen haben: Die ist wirklich fantastisch. Beginnen die ersten Panels an zu leuchten, ist man zuerst etwas erschlagen von den satten Farben und der Leuchtkraft. Auch tagsüber bei voll mit Licht geflutetem Wohnzimmer leuchtet Aurora eindrucksvoll und baut Stimmung auf. Abends oder nachts ist das Ganze nochmal intensiver und man hüllt den gesamten Raum in eine erstaunliche Atmosphäre. Egal, ob man sich mit Freunden gemütlich zusammensetzt, abends ein Buch lesen möchte, fernsieht oder man mit lauter Musik feiern möchte.


Bei den Bilder bitte beachten, dass die Stimmung über das Objektiv der Kamera nicht in vollem Maße eingefangen und aufgenommen werden kann. Die Atmosphäre kann nur mit Worten beschrieben oder live selbst gesehen werden. Wir selbst sind von den intensiven Farben und weichen Übergängen überzeugt. Auch die Farbtemperaturen bei weißem, bzw. gelblichem Licht kann beinahe stufenlos reguliert werden. Ein sehr cooles Video möchten wir euch am Ende des Beitrags ans Herz legen, darin seht ihr Aurora im Einsatz.


aurora licht panels

nanoleaf aurora

Tolle Stimmung mit wenig Aufwand

Beim Thema „laute Musik“ bringt nanoleaf ein kleines Zubehör daher, das man ebenso über ein Verbindungsstück einfach an Aurora anstecken kann. Dieses trägt den Namen Rythm Musik Modul und enthält ein Mikrofon, das im Raum abgespielte Musik aufnimmt und Aurora selbst an die wiedergegebene Musik synchronisiert. Somit erhält man stimmungsvolle Farben und Muster, die sich im Takt der Musik bewegen und ganz organisch verhalten. Ebenso dazukaufen kann man sich natürlich auch weitere LED-Panels, falls einem neun Stück nicht genügen. Pro Netzteil können bis zu 30 Panels angesteckt werden – damit ist also einiges möglich.

In unserem Test konnte nanoleaf Aurora in vollem Maße überzeugen. Wir hatten von Beginn an Spaß mit dem Produkt und wurden gut durch den Montage- und Installationsvorgang geleitet. Die Bedienung war intuitiv und auch die Nutzung ohne Smartphone stellte kein Problem dar. Wer eine leistungsstarke Lösung sucht, um das eigene Zuhause in eine Farbenwelt zu tauchen, der ist mit nanoleaf Aurora auf jeden Fall richtig. Das 9-er Set, das wir im Test hatten, kostet derzeit 209,90 Euro. Man kann sich einzelne Panels für 21,99 Euro dazukaufen oder sich auch direkt für ein größeres Set entscheiden. Von uns erhält Aurora eine volle Kaufempfehlung.


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